Drei Jahre. Zwei Beförderungen. Und ein Change-Impuls vor 400 Menschen. Kim Jungherz ist im Januar 2023 als Consultant bei AXXCON eingestiegen – ohne Beratungserfahrung, aber mit einer klaren Idee davon, wohin sie fachlich will. Heute führt sie als Managerin in der Practice Group Organizational Transformation eigene Themen, Kunden und Mitarbeitende. Im Interview erzählt sie, was sich mit jeder Stufe wirklich verändert, wie Beförderungen bei uns entschieden werden – und was sie ihrem Ich vom ersten Arbeitstag heute sagen würde.
Vor deinem Start bei AXXCON warst du im Bankenumfeld tätig. Was hat dich daran gereizt, in die Beratung zu wechseln – und warum fiel deine Wahl auf AXXCON?
Vor AXXCON war ich in einem Transformation Office tätig und habe dort das Projektportfolio mitgesteuert. Dabei habe ich gemerkt, dass mich vor allem die Menschen hinter der Veränderung begeistern. Die Beratung war für mich deshalb der richtige Schritt: Ich konnte mein fachliches Steckenpferd weiterentwickeln und gleichzeitig immer wieder neue Unternehmen, Menschen und Herausforderungen kennenlernen. Genau diese Abwechslung hat mich gereizt. Dass das Team Organizational Transformation bei AXXCON damals noch im Aufbau war, hat für mich perfekt dazu gepasst. Ich wollte nicht nur beim Kunden Veränderungen begleiten, sondern auch intern Dinge mitgestalten und gemeinsam das Team weiterentwickeln.
Du bist 2023 als Consultant gestartet, 2024 zur Senior Consultant und Anfang 2026 zur Managerin aufgestiegen. Wie hast du diese Entwicklung erlebt – und was hat sich auf jeder Stufe für dich in Bezug auf Aufgaben, Verantwortung und deine Rolle im Unternehmen verändert?
Ich bin direkt in einem großen S/4HANA-Projekt gestartet. Als Consultant war ich dort zunächst sehr operativ im Learning & Enablement unterwegs – ein Thema, mit dem ich vorher noch nicht so intensiv gearbeitet hatte. Ich habe mich schnell eingearbeitet, konnte früh eigene Arbeitspakete übernehmen und mitgestalten. Durch das Projekt konnte ich mich also fachlich schnell weiterentwickeln und den Schritt zum Senior Consultant machen.
Als Senior Consultant habe ich dann unter anderem die Teilprojektleitung für das Change-Team in einem IT-Projekt übernommen und war AXXCON-seitig die Hauptansprechpartnerin für das Projekt. Außerdem durfte ich bereits Führungsverantwortung als People Lead übernehmen – das ist in dieser Rolle nicht selbstverständlich und war für mich ein großes Zeichen von Vertrauen.
Der größte Sprung kam dann mit der Rolle als Managerin. Vertriebliche Aktivitäten gehörten zwar vorher schon zu meinen Tätigkeiten, heute trage ich dafür aber eine ganz andere Verantwortung: Chancen erkennen, neue Projekte gewinnen und Kundenbeziehungen weiterentwickeln. Insgesamt hat sich für mich also gar nicht so sehr die Art der Aufgaben verändert, sondern vor allem der Umfang der Verantwortung.
Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es bei AXXCON – und welche Menschen haben dich in deiner Entwicklung besonders geprägt?
Was mich schon bei meinem Einstieg überzeugt hat, war das persönliche Weiterbildungsbudget. Gemeinsam mit meinem People Lead überlegen wir jedes Jahr, welche Themen für meine Entwicklung sinnvoll sind – sei es Organisationsentwicklung, Kultur- oder Teamentwicklung. Gerade diese Themen greifen im Change Management eng ineinander.
Am Ende entwickelt man sich aber nicht nur durch Schulungen, sondern vor allem durch die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet. Mein Buddy Lennart hat mir den Einstieg unglaublich leicht gemacht und wir haben uns im S/4HANA-Projekt fachlich wie persönlich super ergänzt. Von Cornelia habe ich vor allem bei Team- und Führungsworkshops sehr viel gelernt. Insgesamt habe ich dadurch ein tolles Supportsystem erlebt.
Welche Voraussetzungen spielen bei einer Beförderung eine Rolle – und wie werden Mitarbeitende auf ihrem Entwicklungsweg begleitet?
Schon beim Einstieg haben mein People Lead und ich gemeinsam besprochen, welche Entwicklungsschritte auf dem Weg zum Senior Consultant bzw. dann auch zur Managerin wichtig sind. Besonders gut finde ich, dass über Beförderungen nicht nur eine Person entscheidet. Im Development Panel sitzen neben dem People Lead auch Kolleginnen und Kollegen, die mich in meinem Projektalltag wirklich erleben. Dadurch entsteht ein sehr faires und realistisches Gesamtbild.
Dein fachlicher Schwerpunkt liegt im Change Management. Was begeistert dich an genau diesem Thema?
Mich begeistert vor allem der Mensch. In Veränderungsprojekten sprechen wir oft über Prozesse, Systeme oder Strukturen. Dabei wird aber manchmal vergessen, was Veränderungen eigentlich bei den Menschen auslösen. Genau da möchte ich ansetzen und dazu beitragen, dass Menschen auf diesem Weg wirklich mitgenommen werden.
Man braucht strategisches Denken und Struktur, aber genauso viel Fingerspitzengefühl. Ich glaube, genau diese Kombination zeichnet mich auch aus. Ich kann mich gut in Menschen und Organisationen hineinversetzen, verliere dabei aber nie das große Ganze aus dem Blick. Dadurch habe ich mich intern und bei Kunden als Ansprechpartnerin für Change-Themen etabliert und werde häufig früh als Sparringspartnerin eingebunden.
Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen haben dir auf deinem Karriereweg bei AXXCON besonders geholfen – und was empfiehlst du Kolleginnen und Kollegen, die gerade als Consultant starten?
Es ist vor allem wichtig, Verantwortung zu übernehmen und nicht darauf zu warten, dass Aufgaben verteilt werden. Außerdem hilft es, sich fachlich sichtbar zu machen. Man muss nicht alles können, aber es ist gut, wenn Kolleginnen und Kollegen wissen, wofür man steht.
Neuen Consultants würde ich raten: Vernetzt euch, seid neugierig und nutzt jede Gelegenheit, von anderen zu lernen. Und macht euch nicht zu viel Druck, wenn nicht jedes Projekt perfekt ist. Aus jedem Projekt nimmt man etwas mit.
Mit etwas Abstand: Warum war AXXCON die richtige Entscheidung für dich?
Für mich war AXXCON die richtige Entscheidung, weil ich hier unglaublich viel lernen und gleichzeitig mitgestalten kann. Ich habe früh Verantwortung bekommen und immer das Vertrauen gespürt, Dinge ausprobieren zu dürfen.
Ein echtes Highlight sind für mich unsere Q-Meetings. Gerade weil wir viel bei unterschiedlichen Kunden unterwegs sind, ist es schön, regelmäßig als gesamtes Team zusammenzukommen. Für mich gehört dazu, dass Arbeit nicht nur fachlich spannend ist, sondern auch Spaß macht. Genau diese Mischung aus Austausch, Teamzusammenhalt und gemeinsamen Erlebnissen schätze ich sehr.
Wenn du heute auf deinen ersten Arbeitstag bei AXXCON zurückblickst: Was würdest du deinem damaligen „Ich“ mit auf den Weg geben?
Ich würde wahrscheinlich sagen: Mach dir nicht so viele Gedanken. Du musst nicht von Anfang an alles können. Drei Jahre später wirst du Dinge machen, von denen du am ersten Arbeitstag niemals gedacht hättest, dass du sie dir zutraust. Zum Beispiel vor über 400 Menschen auf einer Betriebsversammlung einen Change-Impuls zu halten.
Und: Du wirst feststellen, dass Beratung viel weniger „extern“ sein kann, als du heute denkst. Die schönsten Projekte sind die, bei denen du irgendwann gar nicht mehr als Beraterin wahrgenommen wirst, sondern einfach als Teil des Teams. Das hätte ich mir am ersten Arbeitstag so nicht vorgestellt, und genau das macht für mich die Rolle als Beraterin heute aus.
Und noch ein ganz praktischer Tipp: Freu dich auf viele Mittagessen und Abendessen mit KollegInnen und KundInnen. Da entstehen oft die besten Gespräche und manchmal sogar die besten Ideen 😉

